Produkte
0,2 mm Gesintertes Edelstahlfaservlies Für PEM-Elektrolyseur PTL
Hervorragender Stofftransport und Fluidverteilung
Außergewöhnliche Korrosionsbeständigkeit und Leitfähigkeit
Anpassbare Porosität und Permeabilität
Bei diesem Produkt handelt es sich um ein vakuumgesintertes Edelstahlfaservlies mit einer Dicke von 0,2 mm, das aus mikrometergroßen 316L-Edelstahlfasern durch einen Prozess des Vlieslegens, Verdichtens und Hochtemperaturvakuumsinterns hergestellt wird. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige, dreidimensional vernetzte Faserstruktur. Im Vergleich zu herkömmlichen Drahtgeweben oder pulvergesinterten Platten erreicht diese Struktur bei einer geringen Dicke von 0,2 mm eine hohe Porosität von 60 % bis 80 % sowie eine ausgezeichnete Permeabilität, während sie gleichzeitig eine stabile mechanische Festigkeit und Oberflächenebenheit beibehält. Damit erfüllt das Vlies die Anforderungen an die Konsistenz der Maßtoleranzen für Präzisionsmontagen.
Als Schlüsselmaterial für die poröse Transportschicht (PTL) in PEM-Elektrolyseuren bietet dieses Edelstahlvlies zuverlässige Korrosionsbeständigkeit unter anodischen Bedingungen mit Sauerstoffentwicklung, starker Azidität und hohen Betriebspotenzialen. Die dreidimensionale Faserstruktur sorgt für einen niedrigen Kontaktwiderstand und effiziente Gas-Flüssig-Transportwege, was eine gleichmäßige Verteilung des Speisewassers und eine schnelle Abfuhr des erzeugten Sauerstoffs gewährleistet. Dadurch werden Konzentrations- und ohmsche Polarisationsverluste wirksam reduziert. Die hohe Wärmeleitfähigkeit des Materials trägt zu einer gleichmäßigen Wärmeverteilung über die elektrochemischen Reaktionen bei, verbessert die Langzeitbetriebsstabilität und die Stromdichtebelastbarkeit der Elektrolysezelle und macht es zu einer entscheidenden Materialwahl für hohe Effizienz und geringen Energieverbrauch in der Wasserstoffproduktion.


Produktspezifikationen
|
Material |
SS316L |
|---|---|
| Abmessung | 100 × 100 mm |
| Dicke | 0,2 mm |
| Porosität | 60 % – 70 % |
| Verfahren | Sintern |
Eigenschaften
Korrosions-Leitfähigkeits-Synergie
Unter Bedingungen mit Sauerstoffentwicklung, starker Azidität und hohem Potenzial widersteht das Material der Oberflächenpassivierung, die andernfalls den Kontaktwiderstand erhöhen würde. Die Faseroberfläche erreicht ein Gleichgewicht zwischen Korrosionsbeständigkeit und elektrischer Leitfähigkeit, ohne auf zusätzliche Beschichtungen angewiesen zu sein.
Masse-Ladungs-Integration
Das dreidimensionale Fasergewebe dient gleichzeitig als Elektronenpfade und Fluidkanäle. Dadurch entfallen die typischen Grenzflächenverluste mehrschichtiger Aufbauten.
Dünn und flexibel
Bei einer Dicke von 0,2 mm bleibt das Vlies flexibel und ermüdungsbeständig. Es gleicht Montagespannungen und Mikrodeformationen während thermischer Zyklen aus.
Kontrollierter Grenzflächenkontakt
Die Oberflächenbehandlung schafft ein Gleichgewicht zwischen makroskopischer Ebenheit und definierter Mikrorauheit. Dies gewährleistet einen festen Kontakt mit Bipolarplatten und Membranelektroden und vermeidet gleichzeitig lokale Einschränkungen des Stofftransports.
Inhärente Reinheit
Das Vakuumsintern verhindert die Bildung von Zunder und das Eindringen von Fremdverunreinigungen. Die saubere Oberfläche verringert das Kontaminationsrisiko für die Membranelektrode während der frühen Betriebsphase.
Durchgängige Chargengleichheit
Die wesentlichen Prozessparameter vom Faserlegen bis zum Sintern sind regelungstechnisch geschlossen. Gleichmäßigkeit der Dicke, Porenstruktur und Stabilität bleiben über Chargen hinweg konstant und ermöglichen eine skalierbare Montage.
Produkteigenschaften
Poröse Transportschicht auf der Anodenseite
Diese Schicht befindet sich zwischen der Bipolarplatte und der Membranelektrode und führt das Speisewasser der Katalysatorschicht zu, während sie den erzeugten Sauerstoff schnell abführt. Das dreidimensionale Fasergewebe behält seine strukturelle Integrität unter stark oxidierenden Bedingungen bei und gewährleistet so eine langfristige Stabilität des Stofftransports.
Gasdiffusionsschicht auf der Kathodenseite
Auf der Kathodenseite für die Wasserstoffextraktion und das Wassermanagement eingesetzt, unterstützt die gleichmäßige Porenstruktur die Aufrechterhaltung einer angemessenen Befeuchtung nahe der Katalysatorschicht. Die hohe elektrische Leitfähigkeit ermöglicht eine gleichmäßige Stromaufnahme und minimiert lokale Hotspots.
Übergangsschicht zwischen Strömungsfeld und Membranelektrode
Dient als mechanischer Puffer und elektrische Schnittstelle zwischen der Strömungsfeldplatte und der Membranelektrode und gleicht Kontaktspalte aus, die durch Fertigungstoleranzen entstehen. Die Flexibilität des Vlieses ermöglicht die Anpassung an mikrometergroße Oberflächenunebenheiten und reduziert Grenzflächenverluste.
Integration in flache Stapeldesigns
Gut geeignet für Stapeldesigns, bei denen die Bauhöhe kritisch ist. Die Dicke von 0,2 mm reduziert die Gesamtstapelhöhe, ohne den Stofftransport oder die Leitfähigkeit zu beeinträchtigen. Dies trägt zu einer höheren volumetrischen Leistungsdichte bei und erfüllt die Anforderungen kompakter Wasserstoffproduktionssysteme.
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